v.l. Michael Liedtke (VSA-Vorsitzender), Artur Gatzke, Gundolf Walaschewski (FLVW-Präsident), Jens Vieting (DEKRA-Gebietsleiter)

Artur Gatzke Landessieger in Westfalen

22. März 2017

von Dirk Sodenkamp
Fotos: David Hennig

Märkischer Kreis. „Danke Schiri“ lautet das Motto der bundesweiten Aktion des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und der DEKRA. Im Rahmen einer Ehrungsveranstaltung zeichnete der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen e.V. (FLVW) nun die drei Landessieger in der DEKRA-Niederlassung in Dortmund aus. Dabei erhielten drei besonders engagierte Unparteiische ein besonderes „Dankeschön“: Sandra Föhrdes (Kreis Olpe), Thorsten Kleiböhmer (Kreis Hagen) und Artur Gatzke (Kreis Iserlohn) wurden für ihren vorbildlichen Einsatz im Schiedsrichterwesen ausgezeichnet. „Wir freuen uns riesig, dass Artur Gatzke diese Auszeichnung auf Verbandsebene erhalten hat“, freute sich der heimische Schiedsrichter-Obmann Lars Lehmann. „Danke“ ist ein Wort, das eigentlich nicht oft genug gesagt werden kann. Dennoch hört man es viel zu selten. Gerade Schiedsrichtern wird nicht gerade häufig für ihren Einsatz und ihr Engagement gedankt. Dies war an diesem Abend anders: Hier standen drei Unparteiische im Mittelpunkt, die ein „Dankeschön“ verdient hatten. Einen besonderen Dank richtete FLVW-Präsident Gundolf Walaschewski an die drei Anwesenden: „Wir sind als Verband stolz darauf, solche Schiedsrichter wie Euch zu haben.“ Die Aktion sei, so der FLVW-Präsident, ein schönes Signal nach außen, durch das die Schiedsrichter nicht vergessen würden und auch ihre Arbeit eine entsprechende Würdigung erhalte. 22 von 29 westfälischen Kreisen haben jeweils Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter in den Kategorien „U50“, „Ü50“ und „Schiedsrichterin“ nominiert. Dabei fiel die Auswahl der drei Landessieger nicht leicht. Denn aus allen Meldungen musste der Verbands- Schiedsrichter-Ausschuss (VSA) drei Landessieger auswählen:   Recht spät kam der Sieger in der Kategorie „Über 50“ zur Schiedsrichterei: Artur Gatzke aus dem Kreis Iserlohn entschloss sich erst mit 37 Jahren Unparteiischer zu werden. „Artur ist die Seele der Iserlohner Schiedsrichtervereinigung und ein unverzichtbarer Teil der Schiedsrichter- Gemeinschaft“, sagte VSA-Vorsitzender Michael Liedtke. Gerade für jüngere Schiedsrichter sei der Iserlohner ein väterlicher Freund, dessen Wort überall Gewicht habe. Auch wenn Gatzke nicht mehr als Aktiver Spiele leitet, so ist er noch Wochenende für Wochenende auf den Sportplätzen unterwegs, um dem Nachwuchs Hilfestellungen bei ihren Spielleitungen zu geben. „Als fleißiger Arbeiter und absolutes Schiedsrichter-Original leistet er durch seine Arbeit mit seinen jüngeren Kameraden viel für die Schiedsrichter-Gewinnung und -Erhaltung“, so Liedtke.
Auf Föhrdes, Kleiböhmer und Gatzke wartet nun noch ein weiteres Highlight: Sie werden den FLVW im Mai in Leipzig auf der Ehrungsveranstaltung des DFB vertreten. Dabei werden sie auch das Bundesliga-Spitzenspiel zwischen RB Leipzig vs. FC Bayern München verfolgen.
„Artur hat die Auszeichnung wahrlich verdient. Er ist ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Kreises und für mich als Vorsitzender ein wertvoller Ansprechpartner“, unterstrich Lars Lehmann. Er sei ein großes Vorbild für Einsatzbereitschaft, Engagement und Verlässlichkeit im Kreis Iserlohn.